Die Unsichbaren sind zurück

Online-Petition: Sozialtarifvertrag und Job-Erhalt für Reinigungskräfte am Düsseldorfer Flughafen

Online-Petition: Sozialtarifvertrag und Job-Erhalt für Reinigungskräfte am Düsseldorfer Flughafen – Unterstütze die Kolleginnen & Kollegen mit Deiner Unterschrift

sdr

Seit Wochen kämpfen die ReinigerInnen am Düsseldorfer Flughafen um ihre Arbeitsplätze, weil der Auftrag im Rahmen einer Neuausschreibung mal wieder an einen anderen Dienstleister gegangen ist, der nicht verpflichtet ist, das bisherige Personal zu übernehmen. Wir finden, das ist eine Schweinerei an der auch der Auftraggeber schuld ist! Wir fordern:

Entweder die Übernahme von Beschäftigten zu den bisher vertraglich vereinbarten Bedingungen durch den neuen Dienstleister Dr.Sasse AG, oder die Rücknahme von Kündigungen, und eine Weiterbeschäftigung bei der Firma Klüh!

Von der Flughafen Düsseldorf GmbH fordern wir ihrer sozialen Verantwortung nachzukommen, auf die Dienstleiter einzuwirken die gefährdeten Arbeitsplätze nicht abzuschaffen. Im Kampf um den Erhalt der Arbeitsplätze sind die ReinigerInnen auf die Solidarität aller angewiesen.

Unterstützt auch unsere Petition an den Düsseldorfer Flughafen:
https://weact.campact.de/…/ubernahme-und-weiterbeschaftigun…

 

168 Reinigungskräfte kämpfen für Sozialtarifvertrag

Hintergrund ist die Neuausschreibung der Reinigung durch die Flughafen GmbH, die zu einem Firmenwechsel geführt hat. Die IG BAU fordert den bisherigen Dienstleister Klüh auf, die Mitarbeiter weiter zu beschäftigten. Sahin: „Wenn sie das partout ablehnen sollten, müssen in einem Sozialtarifvertrag die Folgen für die Beschäftigten abgefedert werden. Dazu gehört auch eine solide Abfindung“. Die Reinigungskräfte hätten bereits eine eigene Tarifkommission gebildet. „Sie sind zum Kämpfen bereit, sollte die Firma nicht auf die Forderungen eingehen.“

Ab Januar übernimmt die Dr. Sasse AG das Reinigungsgeschäft am Flughafen. Von ihr verlangt die IG BAU eine Übernahmegarantie für alle 168 Beschäftigten der Alt-Firma. Sahin hat die Geschäftsführung dazu aufgefordert, das Gespräch mit der Gewerkschaft zu suchen.
Zugleich sieht die IG BAU den Flughafen-Betreiber in der Verantwortung. „Wer die Reinigungsaufträge neu vergibt, dem kann es nicht egal sein, was mit den Beschäftigten passiert.“ Sahin appelliert an die Verantwortlichen in Aufsichtsrat und Geschäftsführung, den Druck auf den neuen Dienstleister zu erhöhen. „Statt befristeten Arbeitsverhältnissen muss es unbefristete geben. Für die Klüh-Beschäftigten brauchen wir eine Übernahme-Garantie. Der Flughafen kann und muss jetzt handeln.“

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