Die Unsichbaren sind zurück

Junge Welt: Unter Druck putzen – Reingungskräfte wehren sich.

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Unter Druck putzen

Reingungskräfte wehren sich gegen miese Arbeitsbedingungen. IG BAU fordert Tarifvertrag gegen Leistungsverdichtung

Billig, billiger, am billigsten. Dies ist das Motto privater Reinigungsfirmen bei Ausschreibungen. Stundensätze von 15 oder 16 Euro pro Reinigungskraft sind keine Seltenheit. Leidtragende sind die Beschäftigten. Ihnen steht zwar ein allgemeinverbindlicher tariflicher Mindestlohn zu. Zum einen ist dieser mit 9,55 Euro pro Stunde im Westen und 8,50 Euro im Osten aber sehr niedrig. Zum anderen drehen die Unternehmen immer stärker an der Leistungsschraube. Dagegen setzen sich die Betroffenen nun zur Wehr. Ihre Gewerkschaft, die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hat den Bundesinnungsverband des Gebäudereinigerhandwerks zu Verhandlungen über einen Tarifvertrag gegen Leistungsverdichtung aufgefordert.

Quelle: Junge Welt – weiterlesen auf. www.jungewelt.de
4 Kommentare
  1. Hallo, ich wollte nur wissen, ob es rechtlich erlaubt ist, dass unser Arbeitgeber uns 6 Tage die Woche mo-sa ununterbrochen arbeiten lassen kann? Ich habe einen 130 Std. Vertrag d.h 32.5 Stunden die Woche…. Unterschrieben hatte ich einen Vertrag mit 24 Stunden die Woche und bei Bedarf mehr Arbeit zu leisten. Aber jeden Samstag????

  2. Habe gelesen, dass mir als Reinigungskraft ein Urlaubsgeld zusteht, wenn ich Gewerkschaftsmitglied bin. Meine Objektleitung sagt aber bei uns gibt es sowas nicht. Was stimmt den jetzt?

  3. Ich reinige bei einer Spedition. Es gibt dort Audit Prüfungen. D.h. es muss alles sehr sauber sein. Leider ist das in der Zeit nicht zu schaffen. Meine Kolleginnen arbeiten gegen mich. Sie machen unbezahlte Überstunden, weil sie Angst haben die Arbeit zu verlieren, wenn das Unternehmen nicht durch die Audit Prüfung kommt. Die Gebäudereinigungs-Firma arbeitet unter dem Motto „friss oder stirb“. Bin am Ende halte diesen Druck nicht mehr aus.

  4. Auf meiner Abrechnung stehen jeden Monat weniger Stunden als ich in Wirklichkeit gearbeitet hab. Unterm Strich macht das bestimmt 100-120 Euro weniger pro Monat. Bin auf den Job angewiesen aber ich will mir das auch nicht länger gefallen lassen!

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