Auch Kolleginnen und Kollegen in Niedersachsen lehnen Angebot ab: „Wir sind hier bald weg…“

Kolleginnen und Kollegen in Niedersachsen lehnen Angebot ab: „Wir sind hier bald weg…“

Auf dem PERFEKTA Objekt; Realschule auf der Heese in Celle, sind sich die Kolleginnen einig. Das in der letzten tarifverhandlung vorgelegte Angebot von 50 Cent kann man nur ablehnen. Sollten die Branchenarbeitgeber am 02. Juni 2022 hier nicht deutlich nachlegen, fällt der Dominostein in die falsche Richtung. Diese Kettenreaktion wird in der Branche sehr viele Fachkräfte in andere derzeit gutbezahlte Branchen treiben.

Am Ende gibt es keine Fachkräfte mehr, und die Branche stirbt, so Kollegin Evelin Müller (Bild oben, erste von links).

Während meiner langjährigen Tätigkeit habe ich wenig Menschen kommen sehen, die Meisten waren auch schnell wieder weg. Ohne fairen Abstand zum Gesetzlichen Mindestlohn wird wohl keiner mehr kommen, und der verbliebene Rest wird auch noch gehen, so Kollegin Müller weiter.

Auch bei Plural will niemand für Mindestlohn schwitzen

Auch die neu gewählten Betriebsrätinnen und Betriebsräte von Plural Niederlassung Laatzen in Niedersachsen schwitzen nicht für Mindestlohn.  Als Betriebsrätin und Mitglied der Bundestarifkommission der IG BAU ist es Stephanie Wlodarski ganz besonders wichtig,  dass eine gute und faire Anpassung an den Mindestlohn am 02.06.22 gefunden wird!

(Bild, IG BAU)

1 Kommentar
  1. Wer will für Mindestlohn arbeiten , wenn es immer Abstand gab ?
    Wer hält denn auch die Büros der Arbeitgeber sauber?
    Wir waren noch nicht einmal Systemrelevant. Dadurch kann die Firma kein Coronageld beantragen .
    Den Laden desinfiziert und in der Zeit durchgearbeitet haben wir . Unsere Chefs waren im Home-Office.

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