Beschäftigte bei Piepenbrock lehnen Arbeitgeber-Angebot ab und informieren über mögliche Streiks.

Beschäftigte bei Piepenbrock lehnen Arbeitgeber-Angebot ab und informieren über mögliche Streiks.

Daumen runter für den Vorschlag der Arbeitgeber. „Mehr muss man auch dazu nicht sagen“, meinte eine Kollegin nach der Betriebsversammlung bei Piepenbrock an der Frankfurter Messe, in der auch der Vorschlag für den Rahmentarifvertrag besprochen wurde.

Denn der Vorschlag der Arbeitgeber hat es in sich: Kürzung von Sonn- und Feiertagszuschlägen, sowie keine Überstundenzuschläge für Teilzeitkräfte. Nach dem Willen der Arbeitgeber, soll die reguläre Arbeitswoche für die Beschäftigten bald länger werden. Und als Dank für die geleistete Arbeit, soll es am Ende des Jahres kein Weihnachtsgeld geben.

Angesichts der geleisteten Arbeit, empfinden die Kolleginnen und Kollegen das Angebot der Arbeitgeber als  äußerst unfair – Deshalb begrüßten sie auch die Idee, die Besucher der Messe darüber zu informieren, dass es dort bald schmutzig werden könnte.

Auch die Frankfurter U-Bahnhöfe könnten bald ungereinigt bleiben. Denn auch dort arbeiten Kolleginnen und Kollegen von Piepenbrock. Und auch sie wünschen sich gute Arbeitsbedingungen und eine Anerkennung für ihre Arbeit in Form eines Weihnachtsgeldes am Ende des Jahres. Dafür sind sie auch bereit zu kämpfen.

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