DGB Niedersachsen: Viel Schmutz bei Auftragsvergaben in der Gebäudereinigung!

DGB Niedersachsen: Viel Schmutz bei Auftragsvergaben in der Gebäudereinigung!

Die GebäudereinigerInnen stecken mitten in der Tarifrunde. Viele Arbeitgeber in der Branche legen den Beschäftigten Arbeitsverträge zu schlechteren Konditionen vor. Die Auftraggeber im öffentlichen Sektor nehmen häufig die üblen Arbeitsbedingungen der Reinigungskräfte in Kauf oder fördern diese durch eine Vergabe an billige Reinigungsfirmen. Den Arbeit- und Auftraggebern auf die Finger geschaut hat das #schlaglicht Nummer 35/2019.

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3 Kommentare
  1. Ich frage mich wenn man dringend Mitarbeiter braucht sowie Azubis Warum sind die Arbeitgeber nicht in der lage bei diesen Einnahmen sozial zu handeln.Die Konkorenz ist groß und Sozialstandards heute ein muß wenn man Arbeiter halten will neue Mitarbeiter gewinnen will und Azubis gewinnen will.Dazu gehört für mich auch Mitarbeiterschulungen Betriebsrenten Urlaubs und Weihnachtsgeld vernünftige Stundenlöhne Fahrgeld pünktlich gehen und Entwicklungsmöglichkeiten .Außerdem hat jeder Arbeitgeber die Möglichkeit 500Euro im Jahr pro Mitarbeiter Steuerfrei einzusetzen zb.in Form von Gutscheinen für Geburtstage Weihnachten ec.Ich denke die Arbeitgeber denken wir sind blöde.Ohne unsere Arbeit würden wir ein sehr hohe Sterblichkeit in unserem Lande haben wie vor 200Jahrn
    .Sie sollten es anerkennen das wir letzendlich unsere Gesellschaft durch unsere Arbeit ein würdevolles Leben bieten.Wenn Sie denken es wäre normal dann werden Sie sehen müssen durch ein Landesweiten gutvernetzten Streick 14 Tage lang.Wo es hinführt.Klinicken können keine Operationen durchführen.Ärzte keine Patienten behandeln ,die Mitarbeiter kleben an Ihren Schreibtischen fest.Konferenzen müssen abgesagt werden keine Veranstaltungen ec.Da die Vor und Nachsorge durch unsere Arbeit nicht gewährleistet ist.Es wird ein sehr hoher wirtschaftlicher Schaden in allen Bereichen entstehen. Volkswirtschaftlich und auch auf Politischer Ebne da auch dort Reingungskräfte streiken werden .Dafür müssen wir aber besser vernetzt sein und alle zusammen stehen. An die Arbeitgeber WOLLT IHR DAS WIRKLICH? Achja Mitarbeiter gibt es nicht für lau .Sie haben heut Ihr Preis.Es gibt sehr viele andere Branchen die es längst erkannt haben .Mit niedrig Lohn und keine Anerkennung fängt man heute Niemand.Die Arbeitgeber sollten Sich schämen das Sie auf unseren Rücken sich Reich schäffeln und das jammern nach Arbeitskräften bleiben lassen da sie ja sowieso nicht vernünftige Arbeitsbedienungen bieten wollen.

    • Hört auf, die Arbeitgeber anzuprangern. Die Tabelle oben könnt ihr vergessen. Das spiegelt nicht den Gewinn der Firmen wieder. Insgesamt ist eine Steigerung des Umsatzes noch kein Indiz dafür, dass die Arbeitgeber sich ne goldene Nase verdienen. Hier belügt euch die IG Bau. Erkundigt euch mal nach den Abrechnungssätzen. Für eine Unterhaltsreinigung kann man heut zu Tage wegen der Konkurrenz nicht mehr als 20 – 24 Euro (zzgl.MwSt.) veranschlagen. Da sind Lohnkosten, Lohnnebenkosten, Versicherungen, Handwerkskammer, Handelskammer, Berufsgenossenschaft,Chemie und Reinigungsgeräte und Urlaubsgeld, sowie eventuell 6 Wochen Lohnfortzahlung mit drin. Wie soll da ein Gebäudereiniger Reich von werden ???? Laßt euch nicht ins Box-horn jagen. Die verarschen euch. Die IG Bau hat von der Basis keine Ahnung. Ich lade gerne mal einen von denen ein. Und noch eins: dieses Gejammere auf hohen Niveau kann mich aufregen. 10.60 Euro ist z.Zt. der Tariflohn. Bei nur 30 Arbeitsstunden im Monat ( 8 Stunden in der Woche ) verdient eine Reinigungskraft : 8 x 4 = 32 Std. 339,20 Euro netto. Es gibt auf dieser Welt 194 Länder. Davon verdienen Arbeiter in bestimmt 150 Länder den gleichen Lohn, wenn sie 5 Tage die Woche 8 Stunden täglich arbeiten. Und hier braucht eine Reinigungskraft nur 8 Stunden die Woche arbeiten. Dieser Vergleich ist auch fair und das Argument, dort sei alles billiger, stimmt nicht. Ob in Thailand, In Ungarn oder Madagaskar sind ähnliche Produkte genauso teuer oder kosten mehr als bei uns. Hört bitte auf,den Unternehmer, die von Sonntag bis Sonntag die Verantwortung für ihre Mitarbeiter haben, als gierige Ausbeuter hinzustellen. Wenn die IG Bau einen Schuldigen sucht, sollte sie mit den öffentlichen Auftragsgeber sprechen. Das die endlich bereit sind, mehr zu bezahlen. Hier werden die Unternehmer gedrückt, dass es oft kein Spaß mehr macht, selbständig zu sein. Auflagen, Bürokratie und immer neue Bestimmungen machen es einem Unternehmer wirklich nicht leicht. Vielleicht sind hier die ganz Großen eine Ausnahme. Die können sich für jedes Problem eine Angestellte leisten. Aber es gibt auch Kleinunternehmer. Mit 10 bis 50 Leuten. Für die wäre noch mehr Lohn und Weihnachtsgeld vielleicht das AUS. Denkt mal drüber nach….

  2. Deshalb frage ich mich worauf Farau Laux eigentlich wartet, sie will so schnell wie möglich einen neuen Rahmentariefvertrag und da man sieht das die Warnstreiks auf Ignoranz der Arbeitgeber stoßen bleib nur noch der unbefristete Bundesweite Streik. Sitzen wir nicht alle in einem Boot bzw. wollen wir nicht alle das gleiche? Also sollten alle zum Streik aufgerufen werden und nicht nur Warnstreiks in der Autoindustrie sowie deren Zulieferer oder in sensiblen Bereichen der Infrastruktur. Wir wollen alle einen ordentlichen Rahmentariefvertrag. Nach 6 Verhandkungsrunden die uns nicht weiter gebracht haben und wir sehen das die Arbeitgeber gar kein Interesse habe was zu ändern ist es Zeit die Verhandlungen als gescheitert zu erklären und darauf folgt nun mal der Streik.

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