Gebäudereiniger – Handwerk: Heftige Diskussionen und Solidarität nach magerem Angebot der Arbeitgeber in Sachsen

Gebäudereiniger – Handwerk: Heftige Diskussionen und Solidarität nach magerem Angebot der Arbeitgeber in Sachsen

„Wo bleibt die Anerkennung für unsere Arbeit?“ fragt sich der Regionalbetriebsrat von Gegenbauer Mitte angesichts des mageren Angebots der Arbeitgeber bei der letzten Tarifverhandlung. „Während der Corona – Pandemie müssen wir noch mehr schuften als vorher.

Deshalb unterstützen wir die Aktionen der IG BAU, um endlich gerechtere, höhere Löhne und ein angemessenes Weihnachtsgeld zu erhalten!“

Heftige Diskussionen und Kopfschütteln gab es bei der Fachgruppenvorstandssitzung des Gebäudereiniger-Handwerks in Leipzig. Alle berichteten über längere Arbeitszeiten oder höheres Arbeitsvolumen aufgrund der Corona – Pandemie.

Wieso behaupten dann die Arbeitgeber, dass die Umsätze sinken? Sicherlich gibt es Bereiche wie Flughäfen und Messen wo das der Fall ist, aber eben nicht die Regel.

„Gerade wir in unserer Branche rechnen mit jedem Cent und wissen manchen Monat nicht, wie wir über die Runden kommen sollen. Deshalb fordern wir einen gerechten Lohn!“

Solidarität auch aus anderen Branchen!

Anlässlich der Fachgruppenvorstandswahlen im Bezirksverband Nord-West-Sachsen in Leipzig bekundeten auch die Beschäftigten aus anderen Branchen ihre Solidarität mit den Beschäftigten des Glas- und Gebäudereiniger Handwerks.

„Wir werden euch darin unterstützen, dass auch in der Gebäudereinigung einWeihnachtsgeld gezahlt wird“, betonte der Vorsitzende des Bezirksvorstandes Bernd Günther.

2 Kommentare
  1. Wir stehen alle dahinter, keine Frage. Wir müssen uns stark machen, wir sind bereitzum Streik

  2. Gesetzlicher Mindestlohn steigt stufenweise bis 2022 und Arbeitgeber legen uns so ein Mikriges Angebot vor? Wer will da noch als Reinigungskraft arbeiten? Also liebes Verhandlungsteam, jetzt liegt es an euch für uns die 12 € rauszuholen. Und ich spreche für alle Mitglieder ohne Weihnachtsgeld geht es nicht mehr, wenn die Arbeitgeber ihr Versprechen nicht einhalten müssen wir Ihnen zeigen das es so nicht mit uns machen können. Der öffentliche Dienst und die Verkehrsbetriebe haben es gezeigt wie es geht also müssen wir auch Streiken anders begreifen die Arbeitgeber es nicht.
    Bis 2022 soll der Mindestlohn in vier Stufen weiter angehoben werden:

    zum 1. Januar 2021: 9,50 Euro
    zum 1. Juli 2021: 9,60 Euro
    zum 1. Januar 2022: 9,82 Euro
    zum 1. Juli 2022: 10,45 Euro

    WIR FORDERN 12 € UND DAS VERSPROCHENE WEIHNACHTSGELD !!!

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