JA zu FRA? – Dann auch „Nein“ zu Massenentlassung bei ASG in Frankfurt

JA zu FRA? – Dann auch „Nein“ zu Massenentlassung bei ASG in Frankfurt

Die Beschäftigten der ASG kämpfen um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze! So trafen sich erneut betroffene Arbeitnehmer*innen der ASG mit Betriebsratsmitgliedern und Vertretern der IG BAU, um über den weiteren Verlauf zu beraten.

Das Ergebnis des heutigen Tages sind kämpferische Kolleg*innen und klare Ansagen an Michael Wisser (CEO der WISAG) und Stefan Schulte (Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, aus der die ASG direkt hervorgeht). Die Kurzarbeit soll aufgrund der Auftragsspitze im August ausgesetzt und Leiharbeitnehmer*innen eingestellt werden – und das, obwohl gleichzeitig einem Teil der bestehenden Belegschaft die Existenzgrundlage genommen worden ist! Soziale Verantwortung? Fehlanzeige!

Der betreuende Gewerkschaftssekretär Manuel Negadi ist wütend und fassungslos über die Umstände bei der ASG. „Jeden Morgen im Radio sucht die Fraport AG neue Kolleg*innen und zeitgleich werden 87 langjährige Mitarbeiter*innen mit Beschäftigungszeiten von mehr als 20 Jahren auf die Straße gesetzt. Der Flughafen ist ihr zweites Zuhause, die ASG ihre Familie. Und ungeachtet dessen werden sie ohne jegliche Moral abgestoßen und ersetzt. Niemand kann und darf sich so etwas wortlos gefallen lassen!

Deshalb stehen wir den Kolleg*innen zur Seite und fordern auch Herrn Wisser und Herrn Schulte dazu auf, sich ihrer Pflichten gegenüber der Belegschaft bewusst zu werden und zu handeln. Wenn schon der Geschäftsführer der ASG, Herr Alexander Fuchs, selbst nicht gewillt oder in der Lage ist, fair mit seinen Beschäftigten umzugehen, so müssen nun die Gesellschafter die politische Verantwortung für diesen Betrieb und dessen Belegschaft übernehmen!“

Wir berichten weiter!

2 Kommentare
  1. Sparen am verkehrten ende. Wie immer.

  2. Rausschmeisen und Leiharbeiter einstellen.
    Typisch Wisag!

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