Keine Einigung – Keine Reinigung! Große Streikbeteiligung am Berliner Piepenbrock-Pur-Protest

Keine Einigung – Keine Reinigung! Große Streikbeteiligung am Berliner Piepenbrock-Pur-Protest

Die Beschäftigten der Berliner Niederlassung der Firma Piepenbrock Dienstleistungen wurden heute am 16.10.19 zum Streik aufgerufen. Etwa 70 Streikende machten deutlich, dass sie auch weiter hinter den Forderungen der IG BAU stehen.

Aus Objekten wie der JDE-Kaffeerösterei, der Staatsoper, dem Radison Blu, verschiedenen Schulen, dem Europäischen Patentamt oder dem Bundesinnenministerium kamen die Reiniger*innen morgens in die Luisenstraße in Berlin-Mitte um sich im Streiklokal zu sammeln.

Spontan solidarisierte sich auch SPD-Kollegin Uli Nissen (Mitglied des Deutschen Bundestages) mit den Streikenden. Sie war mit dem Rad auf dem Weg in den Bundestag und nutzte daher die Gelegenheit die Kolleg*innen zu unterstützen.

Wenig später ging es dann im strömenden Regen zur Berliner Piepenbrock-Niederlassung. Bei der Kundgebung machten die Streikenden deutlich, dass sie die Hauptverantwortung für den hohen Umsatz der Firma tragen. Zudem forderten sie die Angestellten auf, nicht nur am Fenster zu stehen, sondern sich mit den demonstrierenden Streikenden zu solidarisieren. Dies geschah ebenso wenig wie ein Erscheinen der Berliner Niederlassungsleitung.

So nutzen die Reiniger*innen den Lautsprecher um deutlich zu machen: „Wir möchten nicht viel. Wir brauchen nur das, was wir verdienen! Wir wollen nicht mehr, sondern nur was wir erarbeiten!“ brachte es zum Beispiel Kollege Tzankout T. auf den Punkt.

 

1 Kommentar
  1. Wer Schuftet verdient mehr als nur zu überleben. Diese sollen sich auch was leisten können. Wie zu Beispiel in Urlaub fahren oder zu Weihnachten sich was schönes können.

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