Noch mehr Bilder und Berichte vom Tag der Gebäudereinigung

Noch mehr Bilder und Berichte vom Tag der Gebäudereinigung

Zahlreiche Kolleginnen & Kollegen aus der ganzen Republik beteiligten sich am Tag der Gebäudereinigung mit vielen bunten, kreativen und lautstarken Aktionen. Hier folgt der zweite Teil unseres Berichts zum bundesweiten Aktionstag.

„Germany! Frankfurt Airport Support international Justice Day with Strong Activists from IG BAU. Our Running campain Clean flight growing very fast! Greetings to all over The World !”

Zum Tag der Gebäudereinigung machten die Aktiven eine betriebliche Aktion gegen die menschenunwürdigen Zustände bei GCS. Gerade an diesem Tag wurde die von Kollegen, Fluggästen und Mitarbeiter des Flughafens positiv aufgenommen. Gegen Leistungsdruck und Ausbeutung unserer Arbeiter ! Heute ist der Tag der Gebäudereiniger ! Heute ist unser Tag!

 

Die Kolleginnen von Stoelting in Essen und Gelsenkirchen-Scholven wie immer Bereit zur Aktion und auch mehr, denn es geht um Mehr! Auch die Kolleginnen vom Hans-Sachs-Berufskolleg (GEWA) stehen solidarisch zusammen. Stoppt das Turbo-Putzen, Tarifvertrag JETZT!

 

Gemeinsam STARK! Diese Kolleginnen aus Westfalen unterstützen die Forderungen der IG BAU in der laufenden Tarifrunde. Mit dabei waren die Kolleginnen von: SHDO Service Dortmund, RP-Gebäudereinigung, WISAG Gebäude- und Industrieservice Nord-West im Polizeipräsidium Dortmund und die Kolleginnen von Clemens Kleine im Amtsgericht Dortmund.

 

Der Bezirksverband Duisburg-Niederrhein und die Fachgruppe Gebäudereinigung haben am Tag der Gebäudereinigung in der Innenstadt von Duisburg (vor dem Forum, König-Heinrich-Platz) auf die GebäudereinigerInnen und die bevorstehenden Tarifverhandlungen aufmerksam gemacht. Mit selbstgemachten „Jammerlappen“ und „Jammerlappenkostümen“ wurde eine Botschaft an diejenigen Arbeitgeber geschickt, die immer wieder „jammern“. Eins war klar: Schluss mit Turbo-Putzen, soziale Aufwertung des Berufs der GebäudereinigerInnen und faire Löhne!

Auch in den Reinigungsobjekten im Bezirksverband Duisburg-Niederrhein zeigten zahlreiche Kolleginnen & Kollegen Flagge für einen gerechten Lohn und gegen die steigende Leistungsverdichtung in der Branche. Mit dabei waren die Reinigungskräfte von: ISS Facility Services GmbH im Seniorenstift Hewag in Duisburg, MCS Malta Clean und Service GmbH im Malteserstift Sankt Sebastian in Duisburg, Octeo MULTISERVICES GmbH in einer Grundschule in Duisburg, Octeo MULTISERVICES GmbH in einer Gesamtschule in Duisburg, Johanniter-Rheinhausen-Dienstleistungs-GmbH im Johanniter Krankenhaus in Duisburg sowie die Damen der 4 K-Services GmbH im Marienhospital in Kevelaer.

 

 

Auch am Münchner Flughafen machten zahlreiche Reinigungskräfte im Vorfeld der Tarifverhandlungen auf ihre Forderungen aufmerksam. So zeigten die Kolleginnen und Kollegen von ASM am Münchener Flughafen, der Firma Elite Facility Services München vor den Gebäuden der Allianz in Unterföhring und der Firma Max Schmidt in der Kaserne der BePo in Dachau lautstark ihren Protest.

 

Mit einer weiteren kreativen Aktion, machten Kolleginnen & Kollegen aus Braunschweig die Menschen auf die Lage in der aktuellen Tarifauseinandersetzung Aufmerksam. So klärten historische Figuren der Stadt (Till Eulenspiegel, der deutsche Hermann und der Rechen-August) die Braunschweiger über die Arbeitsbedingungen in der Branche und ihre Forderungen nach mehr Lohn und ein Ende der Leistungsverichtung auf.

 

Ohne uns wird’s hier eklig!

BILD_WOB_4640

Durch einen gelungenen Auftakt im Volkswagenwerk in Wolfsburg haben die externen Gebäudereiniger auf ihre berechtigten Tarifforderungen aufmerksam gemacht. Keiner will sich so richtig vorstellen, was los ist, wenn die Waschkauen, Toiletten, Kantinen und letztendlich das Geschirr in den vielen Kantinen nicht mehr gereinigt wird. Einfach eklig, deshalb jetzt zügig und vernünftig verhandeln, so die Beschäftigten vor Ort.

 

Auch in Hannover haben Gebäudereiniger/innen am Montag, 15. Juni vor dem Neuen Rathaus gegen das „Turbo-Putzen“ – das Reinigen gegen die Stoppuhr protestiert. Sie haben der Stadträtin Tegtmeyer-Dette einen überdimensionalen MOPP überreicht, um auf die Leistungsverdichtung in der Branche hinzuweisen.

 

Die Reinigungskräfte von Klueh am Flughafen Düsseldorf sagen:

Schluss mit Turboputzen! 80 Cent mehr sind fair!

1 Kommentar
  1. letztendlich beißt sich derUnternehmer doch selbst ins Knie, sich ausgebeutet fühlende Mitarbeiter machen letztendlich schlechtere Arbeit, sind mehr Krank, haben eine geringe Leistungsebreitschaft etc… Eine faire entlohnung ist eigentlich in gegenseitigem interesse

Schreibe einen Kommentar