Riesenaufregung vor dem Bundesinnenministerium in Berlin – Demonstranten fordern Rücknahme von Versetzung

Riesenaufregung vor dem Bundesinnenministerium in Berlin – Demonstranten fordern Rücknahme von Versetzung

Rund 40 TeilnehmerInnen nahmen heute, am 12.07.2019, an der Solidaritäts-Demo für unsere Betriebsratskollegin Danuta Pussak teil. Darüber hinaus wurde die Demonstration vor dem Bundesinnenministerium von einer Hundertschaft der Polizei gesichert.

Danuta wurde ohne Zustimmung des Betriebsrates von ihrem Arbeitgeber Piepenprock Dienstleistungen aus dem Bundesinnenministerium in ein anderes Objekt versetzt. Vertreter von Piepenbrock sowie des Betriebsrates einigten sich vor etwa drei Wochen in einem Gütetermin vor dem Berliner Arbeitsgericht auf eine Frist. Diese Frist lief an diesem Dienstag ab, ohne dass die Versetzung rückgängig gemacht wurde.

Neben Mitgliedern des Betriebsrates der Firma Piepenbrock sowie Beschäftigten nahmen an der Demonstration auch VertreterInnen der Politik, des DBG, der DGB Jugend sowie der Jungen BAU teil. Katina Schubert, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses und Linken-Landesvorsitzende und Heiko Glawe, Regionsgeschäftsführer des DGB, bekundeten vor den TeilnehmerInnen ihre Solidarität mit Danuta. Auch der Berliner IG BAU-Bezirksvorsitzende Christian Stephan sowie Dirk Kuske, stellvertretender Regionalleiter, unterstützten Danuta und den Betriebsrat mit einer Solidaritätsbotschaft. Besonders bemerkenswert war die Unterstützung durch zahlreiche Berliner Betriebsräte. So nahmen Betriebsräte der Firmen Gegenbauer, GRG, Gegenbauer Property Services und Penta ebenfalls an der Soli-Demo teil.

Geschlossen lautet die Forderung der Demonstranten: Sofortige Rücknahme der Versetzung von Danuta!

 

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