Über 250 Streikende in Potsdam und Berlin – Innung macht die Schotten dicht

Über 250 Streikende in Potsdam und Berlin –  Innung macht die Schotten dicht

Am Mittwoch legten rund 220 Reiniger*innen der Firmen Gegenbauer, Piepenbrock, GRG, Dussmann, Niederberger, Wisag sowie Peter Schneider die Arbeit nieder. In Berliner Objekten wie dem Radison Blu, der TU, dem Bayer-Werk, dem Bundesnachrichtendienst, der Staatsbibliothek, dem Bundesinnenministerium, der Oberhavel Klinik, den Dorotheenhöfen, dem Osram-Werk, Siemens, der JDE-Kaffeerösterei, der Philharmonie, dem Quartier 205, dem Europäischen Patentamt, der Britischen Botschaft, dem Potsdamer Kongresshotel sowie in zahlreichen Glasreiniger-Kolonnen: Nichts ging mehr und alles blieb schmutzig.

Eine beeindruckende Demo machte sich am Vormittag auf dem Weg zu einem Geschäftssitz der Firma Gegenbauer! Lautstark zogen die Reiniger*innen durch Berlin-Mitte und forderten immer wieder „Weihnachtsgeld, Weihnachtsgeld!“

Berliner Gebäudereiniger-Innung bekommt halte Füße

Am Donnerstag beteiligten sich dann noch einmal rund 250 Reinigungskräfte am Warnstreik! Diese unglaubliche Zahl beeindruckte wohl auch die Berliner Innung. Da die Demo diesmal mit einer Kundgebung eben vor dieser enden sollte, schloss die Innung Fenster, Türen und Vorderhöfe! Diese Information drang wiederrum zu den Streikenden durch. Spontan entschlossen sich die Arbeitskämpferinnen zum Streikobjekt „Staatbibliothek“ zu ziehen. Lautstark hieß es dort: „Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Zuschläge klaut!“

 

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